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"Phytotherapie" – Pflanzen seit über 2000 Jahren zur Behandlung des gesamten Körpers im Einsatz.


Weiterführende Themen:

Jede Krankheit ist heilbar - aber nicht jeder Patient. Hildegard von Bingen (1098 - 1179)

Genesung durch Pflanzen

Die Pflanzenheilkunde nutzt den reinen Pflanzenauszug, zum Beispiel aus Blättern, Blüten oder dem Wurzelstock oder auch aus der gesamten Arzneipflanze. Sie ist nicht zu verwechseln mit Homöopathie, bei der u. a. auch Pflanzen eingesetzt werden, jedoch in einer anderen Aufbereitungsform.

Pflanzenheilkunde ist die Anwendung von Heil- bzw. Arzneipflanzen beim kranken Menschen. Sie ist aus der alten Kräuterheilkunde hervorgegangen, die erstmals bei Imhotep, einem ägyptischen Priesterarzt, Erwähnung findet. Weitere berühmte Anwender waren Galen, der Leibarzt des römischen Kaisers Marc Aurel, sowie Paracelsus und die Heilige Äbtissin Hildegard von Bingen. Über die vielen Kräuterheilkundigen des Mittelalters wurde die Phytotherapie, trotz des aktuellen Aufschwungs der Chemie, bis in unsere heutige Zeit überliefert und besonders von Heilpraktikern erhalten und weiterentwickelt. Das Anwendungsspektrum der Phytotherapie ist groß. Es erstreckt sich, um nur einige zu nennen, von Stoffwechselstörungen über Mund-, Magen- und Darmerkrankungen, Leber- und Gallenleiden, Hauterkrankungen, Rheuma, Augenleiden bis hin zu Herz-, Nieren- und Blasenerkrankungen. So hilft beispielsweise bei Parodontose das „Ziehen mit Öl" aus Sonnenblumenkernen sowie das Gurgeln mit Salbeitee bei Entzündungen der Mundschleimhaut.

 

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